Bilaterale hemisphärenstimulation

Auch bekannt als EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing )

Übersetzt heißt dies: Desensibilisierung und Aufarbeitung durch Augenbewegungen.

 

EMDR ist eine von der amerikanischen Psychologin Francine Shapiro psychotraumatologische Behandlungsmethode.

 

Wenn ein belastendes Erlebnis (Trauma) stattfindet, scheint das Nervensystem, die Erinnerung an das Erlebnis mit allen Gefühlen, Bildern und Gedanken „einzufrieren“

 

Es wird angenommen, dass durch die bilaterale Stimulation mittels Augenbewegungen oder taktiler Reize, negativ erlebte Situationen und die damit verbundenen Gefühle, Bilder etc. verarbeitet werden.

 

Experten gehen davon, dass der positive Effekt der Stimulation daher kommt, dass beide Gehirnhälften optimal zusammenarbeiten und somit alle Gehirnareale beteiligt sind.

Diese schnellen Augenbewegungen, kennen wir auch aus der REM-Phase im Schlaf.

Man geht davon aus, dass in dieser Phase, die Erlebnisse eines Tages verarbeitet werden. Da die REM-Phase „nur“ 20-25% des gesamt Schlafes ausmacht, können in dieser Zeit manche Erlebnisse nicht komplett verarbeitet werden. So entstehen hinderliche Blockaden.