Reflexintegration

Bei der Geburt sind das Gehirn und seine Areale ausgebildet, aber noch nicht miteinander vernetzt.

Die Vernetzung der Hirnareale geschieht mit Hilfe von vorgegebenen Bewegungsmustern (Urreflexe) die vom Stammhirn gesteuert werden.

 

Innerhalb des ersten Lebensjahres werden diese Urreflexe gehemmt/integriert und das Kind kann sich gezielt selbst bewegen bis hin zum aufrechten Gehen.

Bleiben diese Reflexe jedoch ganz oder zum Teil aktiv, müssen diese kompensiert werden.

 

Die Folgen davon können sein:

 

  • Konzentrationsstörungen

  • Hyper-/Hypoaktivität

  • Probleme in Bewegungsabläufen

  • Gleichgewichtsstörungen

  • Fehlende Impulskontrolle

  • Unkoordinierte Fein- und Grobmotorik

  • Unruhe

  • Lese- Rechtschreibschwäche

 

Durch rhythmische Bewegungsübungen (die den vorgegebenen Bewegungsmustern entsprechen) und bilateraler Hemisphärenstimulation werden die aktiven Reflexe gehemmt/integriert.

Dieses Trainingsprogramm dauert 6-12 Monate, wobei ca. alle 4 Wochen eine Trainingseinheit bei mir stattfindet. Hierbei überprüfe ich das Vorhandensein aktiver Reflexe, integriere diese und zeige Ihnen und Ihrem Kind die Übungen, die zuhause zu machen sind.

Der tägliche Zeitaufwand (5x pro Woche) für die Übungen beträgt 10 – 15 Minuten.

 

Anhand eines Fragebogens und speziellen Tests wird der neuronale Entwicklungsstand ermittelt. Die einzelnen Reflexe werden geprüft und daraufhin das Bewegungstraining individuell für jeden zusammengestellt.

 

 

 

Durch die nachträgliche Integration fällt die notwendige Kompensation weg. Leichteres Lernen sowie Merkfähigkeit nehmen zu, während Symptome von ADHS oder ADS, Lese- und Rechtschreibschwäche sowie Sprachschwierigkeiten sich vermindern oder auflösen können.